Bürgerschaftsantrag für die Umgestaltung der Osterstraße

SPD_Martina_Koeppen_DSC_4503-RGB 2Liebe Genossinnen und Genossen,

Seit längerer Zeit schon wird über die Umgestaltung der Osterstraße diskutiert.
Dabei war es allen politischen Beteiligten wichtig, die Bürgerinnen und Bürger in den Entscheidungsfindungsprozess einzubinden, weshalb den Eimsbüttelerinnen und Eimsbütteler die Möglichkeit gegeben wurde, durch eine breite Bürgerbeteiligung,  ihre Wünsche für die Planung den Verantwortlichen mitzugeben.

Die Analyse der Bürgerbefragung haben diverse Defizite aufgezeigt. Ein besonderer Konfliktpunkt ist die Situation zwischen Fußgängern und Radfahrern.

Um das Erscheinungsbild der Osterstraße als beliebte Einkaufsmeile zum einen und lebenswerte Wohngegend zum anderen zu verbessern und das Miteinander  aller hier lebenden und arbeitenden  Menschen, sowie Verkehrsteilnehmer zu entspannen,  werden nun folgende Maßnahmen durchgeführt:

Auf einer Strecke von ca. 1.100 m Länge soll der Abschnitt zwischen Schulweg und Methfesselstraße baulich umgestaltet und aufgewertet werden. Hierbei wird den Nutzungsansprüchen der Fußgänger und Radfahrer besonderes Augenmerk geschenkt werden. Zum Erhalt von möglichst großzügigen Nebenflächen und um Konflikte mit Fußgängern zu vermeiden, wird der Radverkehr auf der Fahrbahn beidseitig mit Schutzstreifen geführt.

Die Gesamtkosten belaufen sich hierfür auf insgesamt 7.495 Tsd €

Um eine zügige Umsetzung sicherzustellen, werden wir als SPD-Bürgerschaftsfraktion einen Antrag in für die Haushaltsberatung der Bürgerschaft einbringen, damit für die Umgestaltung der Osterstraße 6.500 Tds €  aus dem Verkehrshaushalt bereitgestellt werden.

Der Baubeginn soll bereits 2015 erfolgen. Dieses Projekt zeigt einmal mehr, wie wichtig eine enge Zusammenarbeit zwischen Bezirksversammlung und Bürgerschaft ist.

 

Bei Rückragen meldet euch bitte gerne bei mir.

 

Martina Koeppen

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1 Kommentar zu Bürgerschaftsantrag für die Umgestaltung der Osterstraße

  • Michael Polack

    Die Parkraumsituation im nördlichen Eimsbüttel ist ohnehin katastrophal.Durch die Vernichtung von weiteren 100 Parkplätzen wird sie sicherlich nicht besser.Es ist mir völlig unverständlich, dass die Osterstrassenboulevardisierung, wie ich es sehe, ohne den Neubau einer Quartiersgarage einhergeht.Ich kann sehen, dass immer mehr für Radfahrer getan wird, steuerzahlende PKW-Besitzer aber sträflich vernachlässigt werden.Es gibt sogar schon einen Investor für eine solche Garage, aber es geschieht nichts.Der Fließverkehr wird sich lärmend den Umweg durch die Nebenstrassen suchen.Auch eine soziale Erhaltungsordnung wird mit dem fadenscheinigen Argument, es gäbe keine Planstellen um soetwas zu kontrollieren, nicht durchgesetzt.Chicmick macht sich breit, unsere Mieten werden steigen und lange ansässige Menschen werden so vertrieben.Sozialdemokratische Politik sieht für mich anders aus und ich möchte auch nochmals daran erinnern, dass sich ein Distriktbeschluß in E-Nord mehrheitlich gegen diese Boulevardisierung ausgesprochen hatte.

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